WER WENN NICHT WIR im Wettbewerb der Berlinale 2011 / Alexander Fehling wird deutscher Shooting Star 2011

Berlin, 15.12.2010

Wir freuen uns sehr, Ihnen ankündigen zu können, dass Andres Veiels Spielfilm WER WENN NICHT WIR im Wettbewerb der 61. Internationalen Filmfestpiele Berlin seine Weltpremiere feiern wird. Darüber hinaus wird die European Film Promotion im Rahmen der Berlinale Alexander Fehling als deutschen Shooting Star 2011 präsentieren und ihn für seine künstlerische Leistung auszeichnen.
 
WER WENN NICHT WIR

mit August Diehl, Lena Lauzemis und Alexander Fehling
sowie Thomas Thieme, Imogen Kogge, Michael Wittenborn,
Susanne Lothar und Sebastian Blomberg
Regie: Andres Veiel

Eine Produktion von zero one film
in Koproduktion mit SWR, DEGETO, WDR,
deutschfilm und Senator Film Produktion.

Kinostart: 10. März 2011


Deutschland in den frühen 60ern. Noch ist das Land ruhig. Doch Aufbruch liegt in der Luft. Auch Bernward Vesper (AUGUST DIEHL), Sohn des NS-Schriftstellers Will Vesper, begehrt auf. Nachts hackt er wütende Sätze in die Schreibmaschine, die er der erstarrten Gesellschaft ins Gesicht schleudern will. Als er auf Gudrun Ensslin (LENA LAUZEMIS) trifft, ist das der Beginn einer extremen Liebesgeschichte: bedingungslos, maßlos, bis über die Schmerzgrenze hinaus. Gemeinsam brechen sie auf, um die Welt zu erobern. Keine zehn Jahre später verliert sich Bernward auf Drogentrips im Wahnsinn, und Gudrun katapultiert sich in den bewaffneten Untergrund. Für beide wird es kein Zurück mehr geben.

WER WENN NICHT WIR erzählt von einer bedingungslosen Liebe, die untrennbar mit der Vorgeschichte des deutschen Terrorismus verbunden ist. In seinem ersten Spielfilm beleuchtet der preisgekrönte Dokumentarfilm-Regisseur Andres Veiel („Black Box BRD“) den Aufbruch einer Generation. Für die Hauptrollen stehen die Schauspieler August Diehl („Die Fälscher“, „Salt“), Newcomerin Lena Lauzemis sowie Alexander Fehling („Goethe!“) vor der Kamera von Judith Kaufmann („Die Fremde“, „Vier Minuten“). In weiteren Rollen sind Thomas Thieme (als Vater Will Vesper), Imogen Kogge (als Mutter Rose Vesper), Michael Wittenborn (als Vater Helmut Ensslin), Susanne Lothar (als Mutter Ilse Ensslin) sowie Sebastian Blomberg (als Klaus Roehler) zu sehen. Der Film basiert auf dem wegweisenden Sachbuch „Vesper, Ensslin, Baader – Urszenen des deutschen Terrorismus“ von Gerd Koenen. Jenseits der abgedroschenen 68er-Klischees begibt sich der Film zurück auf Anfang und taucht tief ein in die entscheidenden Jahre der Bundesrepublik: die frühen 60er. Ein Trip in eine leidenschaftliche Zeit, in der alles möglich scheint. Ein Schlüsselfilm, der zeitlose Fragen stellt. WER WENN NICHT WIR knüpft in seiner Aufbruchstimmung nahtlos an die derzeit beginnende Repolitisierung in Deutschland an.

Als Produzent zeichnet Thomas Kufus von zero one film verantwortlich, Koproduzenten sind neben SWR (Carl Bergengruen & Stefanie Groß), DEGETO (Jörn Klamroth), WDR (Andrea Hanke) auch deutschfilm (Anatol Nitschke) und die Senator Film Produktion (Helge Sasse).

Gefördert wurde WER WENN NICHT WIR von der FilmFörderungsAnstalt (FFA), dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF), dem Medienboard Berlin-Brandenburg, der MFG Filmförderung Baden-Württemberg, der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) sowie durch die Hessische Filmförderung.

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